Frauenhandball-Bundesligist Thüringer HC muss die Titelverteidigung im DHB-Pokal ad acta legen.

Der Doublesieger der vergangenen Saison unterlag im Achtelfinale in einer Neuauflage des letztjährigen Finals dem Buxtehuder SV überraschend deutlich mit 28:37 (12:16).

Noch vor einer Woche hatte der THC den Norddeutschen in der Liga mit 32:24 das Nachsehen gegeben.

Nach gutem Start (5:2/8.) schien die Mannschaft von Trainer Herbert Müller auch im Pokal erneut ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.

Angeführt von Nationalmannschaft-Spielführerin Isabell Klein (acht Tore) und Katja Langkeit (sieben Tore) hielt Buxtehude in der Folge aber dagegen und ließ dem deutschen Meister vor 820 Zuschauern in der zweiten Hälfte keine Chance mehr.

"Mein Team hat gespielt wie ein Champion, darauf bin ich sehr stolz", sagte BSV-Trainer Dirk Leun. Für den THC traf Nationalspielerin Nadja Nadgornaja siebenmal.

Keine Überraschungen gab es in den übrigen Achtelfinalpartien.

Im Erstligaduell der Aufsteiger setzte sich die HSG Bad Wildungen mit 28:21 (14:12) gegen das punktlose Liga-Schlusslicht Celle durch.

Auch Rekordpokalsieger Bayer Leverkusen gab sich keine Blöße: Der neunmalige Titelträger zog durch einen klaren 36:26 (19:12)-Sieg beim BVB Dortmund Handball souverän in die Runde der letzten Acht ein.

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