Die Insolvenz des Champions-League-Teilnehmers AG Kopenhagen hat für Bewegung in der Dänemarks höchster Spielklasse gesorgt.
Liga-Konkurrent KIF Kolding hat sowohl Sponsoren wie auch Spieler von AG übernommen. Das künftige "KIF Kopenhagen" oder auch "hele Danmarks handboldhold" - was frei etwa übersetzt "ganz Dänemarks Handball-Team" bedeutet - zieht deshalb auch zu einigen Heimspielen in die Hauptstadt um.
KIF-Manager Jens Boesen sagte gegenüber "sporten.tv2.dk": "Wir werden die Heimspiele in der kommenden Saison zur Hälfte im Osten und zur Hälfte im Westen austragen."
"Es gab große Unterstützung von unseren Sponsoren für das neue Projekt. Das bedeutet, dass die Leitung ihre Ziele bei der Etablierung des "Ganz Dänemarks Handball-Teams" mehr als erreichen konnte", teilte KIF auf seiner Homepage mit.
Nach Linksaußen Stefan Hundstrup sollen nun auch Kasper Hvidt, Joachim Boldsen und Lars Jörgensen von Kopenhagen nach Kolding wechseln. Auch den ehemlaigen Kieler Kim ANdersson soll KIF bereits im Auge haben.
"Wir müssen eine Kraft etablieren, die mehrere Jahre überdauert und ich bin zuversichtlich, dass wir das geschafft haben", sagt Boesen.
