Zweitligist TSG Ludwigshafen-Friesenheim hat sich mit dem 14-fachen Nationalspieler Stephan Just verstärkt. Der 33-Jährige kommt von Erstligist TuS N-Lübbecke und kann alle Rückraumpositionen und Kreisläufer spielen.
Die "Eulen" reagieren mit der Verpflichtung Justs, der den Spitznamen "Apollo" von seinem Vater erbte, auf die Ausfälle der Routiniers Ognjen Backovic (Achillessehnenriss) und Benjamin Matschke (Kreuzbandriss).
"Friesenheim ist eine Option für mich gewesen, weiter Bundesligahandball zu spielen", sagt Just. "Der Klub ist grundsolide aufgestellt, die Truppe ist absolut in Ordnung und gespickt mit vielen jungen Spielern. Das ist nun eine andere Aufgabe für mich."
Der Routinier freut sich: "Ich bin im Team der älteste Spieler, will meine ganze Erfahrung einbringen und vor allem den Jungen weiterhelfen. Aber ich denke, ich kann auch dem Trainer behilflich sein. Die Mannschaft hat Potenzial und das rauszukitzeln, ist sehr reizvoll."
Trainer Thomas König erklärte: "Mit Stephan haben wir einen erfahren Allrounder verpflichten können, der alle Positionen im Rückraum und am Kreis spielen kann. Er besticht durch seine Kampfkraft, hat eine klasse Spielübersicht und hat ein exzellentes 1-gegen-1-Verhalten, kurzum - er ist ein kompletter Handballer."
