Die Kritik am Präsidenten des Deutschen Handballbundes nimmt weiter zu. Erstmals hat sich nun ein Präsidiumsmitglied in die Diskussion eingemischt.
Karl-Friedrich Schwark äußerte sich kritisch über das Fehlen des DHB bei der Beisetzung von Erhard Wunderlich und richtet seine Kritik an Präsident Ulrich Strombach.
"Auch ich finde es schlecht, dass wir nicht vertreten waren. Wenn der Präsident verhindert ist, gibt es immer noch sieben weitere Mitglieder, die diese Aufgabe hätten übernehmen können", sagte Schwark der "dpa".
Gleichzeitig zeigte er sich verwundert, dass es keine Rundmail an das gesamte Präsidium gab. In dem Fall hätten die Vertreter der Landesverbände einspringen können.
Die DHB-Spitze steht seit geraumer Zeit in der Kritik und wird bei den Wahlen im kommenden Jahr nicht mehr antreten.
SPORT1-Experte und Ex-Handballnationalspieler Steffen Kretzschmar brachte zuletzt mit Ex-Bundestrainer Heiner Brand, Ex-Nationaltorwart Andreas Thiel und Füchse-Manager Bob Hanning gleich drei Nachfolgekandidaten für den Posten des Präsidenten ins Gespräch. Alle drei lehnten aber ab.
