Das Traumfinale um die deutsche Meisterschaft der Frauen zwischen Titelverteidiger Thüringer HC und Rekordmeister HC Leipzig ist perfekt.

Der THC verlor zwar das dramatische Halbfinal-Rückspiel gegen Bayer Leverkusen mit 27:30 (14:13), zieht aber nach dem 27:23 (9:7)-Erfolg im Hinspiel ins Finale ein.

Leipzig sicherte sich die Teilnahme am Endspiel durch ein 28:20 (14:9) gegen den Buxtehuder SV.

Bei den Thüringerinnen erzielte Sonja Frey in den letzten Sekunden das entscheidende Tor gegen Leverkusen und war mit sechs Treffern auch erfolgreichste Spielerin ihres Teams.

"Am Ende hat sich unser Kämpferherz wieder durchgesetzt. Vom Gefühl her hätten heute beide Mannschaften den Finaleinzug verdient", sagte THC-Coach Herbert Müller nach dem Schlusspfiff.

Die Leipzigerinnen, die sich bereits im Hinspiel mit einem 24:22 (10:9)-Auswärtssieg eine gute Ausgangsposition verschafft hatten, zeigten vor 3691 Zuschauern eine überzeugende Leistung und können sich jetzt für die Niederlage gegen Dauerrivale THC im Pokalfinale revanchieren.

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