Der Deutsche Handballbund (DHB) hält seine Bewerbung für die Männer-WM 2019 aufrecht. Entgegen seiner Ankündigung hat das scheidende Verbandspräsidium eine schriftliche Absichtserklärung an den Weltverband IHF nicht zurückgezogen.

"Es liegt dieser 'Letter of Intent' vor. Dessen Inhalt ist auch nicht zurückgezogen worden. Es ist erreicht worden, dass die IHF die Frist zur Vorlage von Bewerbungsunterlagen bis Oktober verlängert hat", sagte der scheidende DHB-Präsident Ulrich Strombach.

Die Absichtserklärung war von Strombachs designiertem Nachfolger Bernhard Bauer und seinem erwarteten Stellvertreter Bob Hanning initiiert worden. Beide stellen sich auf dem Bundestag am Samstag in Düsseldorf zur Wahl. Dort gibt Ulrich Strombach sein Amt als DHB-Präsident nach 15 Jahren ab.

Der Gummersbacher kritisierte erneut, dass Bauer und Hanning zur Abgabe der Absichtserklärung nicht berechtigt waren.

"Es kann nicht jemand, der überhaupt noch nicht gewählt ist und keine Kompetenz international hat, einen Angestellten des DHB veranlassen, einen 'Letter of Intent' zu schreiben und dabei das gesamte Präsidium umgehen", sagte Strombach.

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