Ulrich Strombach gibt sein Amt als Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) ohne Wehmut ab. "Ich habe wunderschöne Jahre erlebt im DHB", sagte der Jurist aus Gummersbach.

Auf dem Bundestag des Verbandes am Samstag in Düsseldorf stellt sich der Funktionär nach 15 Jahren aus privaten Gründen nicht mehr zur Wiederwahl.

"Ich bin 69 Jahre alt und meine Zusage an meine Familie vor vielen, vielen Jahren lautete, dass mit über 70 Jahren eine solche Tätigkeit auf gar keinen Fall mehr vorhanden sein sollte", erklärte er.

Als sein Nachfolger kandidiert der 62 Jahre alte Bernhard Bauer. Strombach hätte gern Heiner Brand als neuen DHB-Präsidenten gesehen. Der Weltmeister als Spieler und Trainer hatte aber abgesagt.

"Es wäre einer gewesen, von dem ich gewusst hätte, dass er in der ganzen Welt akzeptiert worden wäre. Mit ihm habe ich auch tatsächlich mal darüber gesprochen. Aber er war von Anfang an der Meinung, dass er nicht der richtige Mann dafür war", sagte der scheidende Handball-Chef.

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