Heiner Brand schließt aus, dass der neue Vizepräsident Leistungssport des DHB, Bob Hanning, als sein unmittelbarer Vorgesetzter fungieren wird.

"Das wird mit Sicherheit jetzt nicht so sein, denn er war mein Co-Trainer", sagte DHB-Manager Brand in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Handball Time".

Hanning hatte dem damaligen Bundestrainer Brand bis zu den Olympischen Spielen 2000 in Sydney zugearbeitet.

Um möglichen Zerwürfnissen zwischen den beiden vorzubeugen, zieht der neue DHB-Präsident Bernhard Bauer eine andere Lösung in Erwägung.

"Wir überlegen, ob Brand eventuell an das Präsidium angebunden wird", sagte Bauer. Er wünsche ohnehin, dass Brand, dessen Vertrag beim DHB bis 2015 läuft, allen Sitzungen des DHB-Präsidiums beiwohne, da man seine Expertise benötige.

Der amtierende Bundestrainer Martin Heuberger glaubt nicht daran, dass das Verhältnis zwischen Brand und Hanning langfristig Zündstoff birgt.

"Heiner und Bob sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere", sagte Heuberger: "Aber ich bin sicher, dass sie zusammenfinden werden im Sinne des Handballs. Da gibt es Gespräche. Die sind beide handballverrückt."

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