Der Fall HSV Hamburg wirkt sich auch auf den Handball-Europapokal aus. Der europäische Dachverband EHF bestätigte der DKB HBL, dass insgesamt sechs deutsche Teams an den europäischen Pokal-Wettbewerben 2014/15 teilnehmen dürfen. Allerdings nannte die EHF noch keine Vereinsnamen.

Neben den bereits feststehenden Champions-League-Startern SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel und Rhein-Neckar Löwen werden aller Voraussicht nach Pokalsieger Füchse Berlin, der HSV Hamburg und die MT Melsungen im EHF-Cup antreten. Melsungen hatte im Zuge der Diskussion um die Lizenzerteilung für Hamburg einen Antrag auf Zulassung für den EHF-Cup eingereicht, dem der Dachverband nun stattgab.

"Wir sind erwartungsvoll und gehen davon aus, dass wir als einer der drei deutschen Teilnehmer benannt werden", sagte Axel Geerken, Geschäftsführer der MT Melsungen: "Einen weiteren Kommentar dazu können wir aber erst abgeben, wenn es soweit ist."

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