vergrößernverkleinern
Gegen Neuseeland muss das duetsche Team gewinnen um ins Halbfinale einzuziehen © imago

Die Hockey-Herren trauern der vergebenen Chance gegen Holland nicht mehr nach. Die volle Konzentration gilt nun Neuseeland.

Neu Delhi - Rotkohl, Kartoffelecken und Hot Dogs - vertraute europäische Kost hatten sich die deutschen Hockey-Weltmeister nach dem 2:2 (0:1)-Unentschieden gegen den Erzrivalen Niederlande redlich verdient.

Bei einem Empfang im Garten der deutschen Botschaft in Neu Delhi tankten die Titelverteidiger Kraft für das letzte Vorrundenspiel der Gruppe A am Dienstag (ab 12.05 Uhr/alle Spiele LIVE auf dsf.de) gegen Neuseeland.

Ein Sieg gegen die "Kiwis" in beliebiger Höhe würde den Olympiasiegern zur Qualifikation für die Vorschlussrunde reichen.

"Spannung hoch"

"Wenn wir Neuseeland nicht schlagen, haben wir die Halbfinalteilnahme eben auch nicht verdient", sagte Benjamin Weß.

Mittelfeldspieler Tobias Hauke, gegen Holland zum "Spieler der Partie" gewählt, ergänzte: "Eine vorzeitige Qualifikation wäre schön gewesen, aber so bleibt die Spannung hoch."

Bundestrainer Markus Weise fürchtete daher auch keinen Schlendrian in der Partie gegen die technisch limitierten, aber unangenehm zu spielenden Neuseeländer: "Schon gegen die Holländer haben sich sehr, sehr viele richtig reingehängt. Es war zweifellos sowohl in der Offensive als auch in der Defensive unsere bisher beste Partie."

Botschafter lädt ein

Und so konnte die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes zusammen mit rund 400 weiteren Gästen der Einladung des deutschen Botschafters Thomas Matussek folgen und einen betont lockeren Empfang mit Kindertraining und Autogrammstunde genießen.

Coach Weise bedankte sich bei den Gastgebern: "Das war genau die richtige Abwechslung für die Jungs."

"Keine hygienischen Bedenken"

Die Variation des sonst in Indien gewohnten Speiseplan bescherte nicht nur den Spielern einen genussvollen Abend, auch Mannschaftsarzt Dr. Dietmar Alf, der sonst jeden Bissen genau kontrolliert, durfte für wenige Stunden entspannen und auch selbst sorglos zugreifen: "Endlich muss ich einmal nicht genau aufpassen, was die Spieler essen. Hier habe ich absolut keine hygienischen Bedenken."

Bisher keine Erkrankungen

Bislang ist es dem Mediziner auch weitgehend gelungen, die gefürchteten Magen-Darm-Erkrankungen von den Spielern fernzuhalten.

Schließlich haben seine Schützlinge noch drei kräftezehrende Begegnungen vor sich - wenn man denn zum elften Mal hintereinander das WM-Halbfinale erreichen sollte.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel