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Natascha Keller wurde 1999 zur Welthockeyspielerin des Jahres erklärt © imago

Berlin besiegt dank einer überragenden Natascha Keller im Endspiel den UHC Hamburg und feiert die Deutsche Meisterschaft.

Mannheim - Hockey-Olympiasiegerin Natascha Keller hat den Berliner HC fast im Alleingang zur neunten deutschen Feld-Meisterschaft geschossen.

Die Rekordtorschützin erzielte beim 4:2 (2:0)-Erfolg im Finale gegen den UHC Hamburg die ersten beiden Treffer und war vor 750 Zuschauern in Mannheim insbesondere in der ersten Halbzeit die überragende Spielerin.

Binnen vier Minuten stellte Keller bereits vor dem Seitenwechsel die Weichen auf Sieg.

Drop-Kick ins Glück

In der 28. Minute war die BHC-Spielführerin mit einem Drop-Kick erfolgreich, mit einem sehenswerten Schlenzer in der 32. Minute gelang ihr das 2:0.

Die Titelverteidigerinnen aus Hamburg bekamen die Goldmedaillengewinnerin von Athen 2004 nie vollständig in den Griff und konnten somit ihren Vorjahressieg nicht wiederholen.

Berlin gerät ins Schwimmen

Nach Wiederbeginn geriet der BHC-Triumph noch einmal kurzfristig in Gefahr, nachdem Roda Müller-Wieland per Siebenmeter (39.) und Julia Dudorov (50.) zwischenzeitlich ausglichen.

Doch Victoria Wieske (55.) und Julia Karwatzky in der 60. Minute per Siebenmeter schossen ihr Team zum Sieg.

Auch UHC international

Erreicht hatte Berlin das Finale durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg in der Vorschlussrunde gegen Rot-Weiss Köln. In der zweiten Semifinalpartie behielten die Hamburgerinnen gegen Bundesliga-Aufsteiger Düsseldorfer HC mit 3:2 (1:0) die Oberhand.

Da der Berliner HC sich bereits seinen Platz im Europapokal durch Rang eins in der regulären Saison gesichert hatte, zieht auch der UHC in den europäischen Wettbewerb ein.

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