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Das DHB-Team (r. Maximilian Müller) hat die Champions Trophy bisher zehn Mal gewonnen © getty

Die Champions Trophy bietet dem DHB-Team die Gelegenheit zur Revanche an Dauerrivale Australien. Zeller gibt sein Comeback.

Mönchengladbach/Hamburg - Die deutschen Hockey-Herren kehren ab Samstag mit viel Vorfreude und sportlichem Ehrgeiz an die Stätte eines ihrer größten Triumphe zurück.

Im Hockey-Park in Mönchengladbach wurde das Team 2006 Weltmeister, jetzt steht dort die Champions Trophy der sechs weltbesten Teams an, die am Samstag mit dem Spiel gegen Europameister England eröffnet wird. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

"Das ist für uns der zweite Höhepunkt des Jahres, den wollen wir vor eigenem Publikum auch genießen", sagt Bundestrainer Markus Weise.

Erster Höhepunkt war die WM im März in Indien, wo das junge deutsche Team das Finale 1:2 gegen Australien verlor.

Revanche gegen "Kookaburras"

Die Aussicht auf eine Revanche gegen die "Aussies" macht die Spieler natürlich besonders heiß.

Zumal auch die vorherige Trophy im Finale 3:5 gegen die "Kookaburras" verloren wurde.

Und da kann es ja keinen besseren Austragungsort als Mönchengladbach geben, wo Deutschland 2006 durch ein 4:3 über den Dauerrivalen aus Down Under zum zweiten Mal Weltmeister wurde.

Spiel um die "Nummer eins"

"Gegen die Australier haben wir zuletzt leider häufig den Kürzeren gezogen", sagt Torwart Max Weinhold: "Da wäre es nicht schlecht, wenn wir ihnen mal wieder zeigen könnten, wer die eigentliche Nummer eins ist."

Immerhin ist das der deutschen Mannschaft auch 2008 bei den Olympischen Spielen gelungen, und acht Akteure aus Peking stehen noch im Kader. Gegenüber der Vize-WM gab es im Weise-Kader nur drei Änderungen.

Zeller gibt Comeback

Dabei blickt alles vor allem auf das Comeback von Stürmerstar Christopher Zeller, der aus beruflichen Gründen bei der WM nicht auflaufen konnte.

Der Kölner hat jedoch schon wie der Rest der Mannschaft die Olympischen Spiele 2012 in London fest im Auge.

Dafür ist die Europameisterschaft einschließlich Olympia-Quali im kommenden August ebenfalls in Mönchengladbach ein wichtiger Meilenstein.

Auftakt gegen Briten

Schon das Auftaktmatch gegen die Briten, die sich mit großzügiger finanzieller Unterstützung des eigenen Verbandes als Vollprofis auf die Olympischen Spiele im eigenen Königreich vorbereiten, verspricht, eine enge Angelegenheit zu werden.

Danach folgen die Matches gegen gegen Neuseeland (Sonntag), Spanien (Dienstag), Australien (Donnerstag) und den Niederlanden (Samstag).

Finale ist das Ziel

Die beiden Ersten dieser Vorrunde jeder gegen jeden bestreiten das Finale am Sonntag in ein einer Woche. Nicht weniger ist das deutsche Ziel.

"Wir wollen vorne mitspielen, vielleicht reicht es für das Endspiel", sagt Weise: "Und mit der Unterstützung der Fans zu noch mehr."

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