Hockey-Damen nach Gala für Olympia gerüstet
Bremen - Die deutschen Hockey-Damen haben sich mit einem beeindruckenden Sieg beim Vier-Länder-Turnier in Bremen zu den Olympischen Spielen nach London verabschiedet.
Nachdem es am Samstag beim 0:1 (0:0) gegen Belgien (News) noch einen kleinen Rückschlag gegeben hatte, fertigte das Team von Bundestrainer Michael Behrmann am Sonntag Neuseeland nach einer ganz starken Leistung 5:1 (2:0) ab und holte sich bei der London-Generalprobe damit den Turniersieg.
"Das war ein ausgezeichnetes Spiel der Mannschaft und eine gute Antwort auf das schwache Spiel am Samstag gegen Belgien. Die Mannschaft hat gesehen, was möglich ist, wenn wir zu 100 Prozent fokussiert an unsere Aufgaben herangehen", sagte Behrmann:
"Und wir haben am Samstag auch gesehen, was passieren kann, wenn das nicht der Fall ist. Insofern ein guter Lerneffekt noch einmal vor Olympia. "
Mävers eröffnet Torreigen
Marie Mävers nach einer Strafecke in der zehnten Minute und Katharina Otte (22.) hatten schon zur Pause eine 2:0-Führung gegen die Neuseeländerinnen herausgeschossen, denen nach zuvor zwei Siegen bereits ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht hätte.
Nach dem Seitenwechsel nutzten dann Kapitän Fanny Rinne (43.), Rekordnationalspielerin Natascha Keller mit ihrem 208. Länderspieltor (57.) und Lisa Hahn (61.) drei weitere Ecken zu den restlichen Toren.
Revanche in Lonon
Charlotte Harrison (45.) gelang lediglich der Ehrentreffer für Neuseeland, das bei den Spielen in London (27. Juli bis 12. August) wie Südafrika einer der fünf deutschen Vorrundengegner sein wird.
Gegen Südafrika hatte es am Donnerstagabend ebenfalls schon einen 5:1-Erfolg gegeben.
Weitere Gegner bei den Spielen sind die USA, Australien und Weltmeister Argentinien.
Schwöchen bei Belgien-Pleite
Nach der knappen Niederlage gegen die in London in der anderen Vorrundengruppe spielenden Belgierinnen hatte Behrmann noch ein paar kleine Schwächen gesehen.
"Wir haben den Ball zu oft geschleppt statt zu passen. Die vielen Ballverluste haben einfach keinen Spielfluss bei uns aufkommen lassen", sagte der Bundestrainer.
Nach dem perfekten Abschluss am Sonntag hatte er dann kaum noch Grund zur Kritik.
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