Die DHB-Männer melden sich mit einem Sieg gegen Neuseeland im Halbfinalrennen zurück. Dennoch ist Schützenhilfe nötig.

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Den Haag - Die deutschen Hockey-Männer haben trotz ihres zweiten Sieges bei den Weltmeisterschaften in Den Haag (LIVE im TV auf SPORT1, im LIVE-TICKER und in der SPORT1-App) nur noch geringe Chancen auf den Halbfinaleinzug (Service zur WM: SPORT1 erklärt Hockey).

Die Olympiasieger besiegten am vierten Spieltag der Gruppe B dank der bislang besten Turnierleistung Neuseeland zwar mit 5:3 (3:1), doch Argentinien verteidigte seine drei Punkte Vorsprung in der Tabelle durch ein 5:0 (4:0) gegen Südkorea.

Die "Albiceleste" hat damit neun Zähler auf dem Konto und liegt in der Tabelle auf dem zweiten Rang hinter Niederlande (zwölf), die durch ein 7:1 gegen Südafrika den Halbfinaleinzug perfekt machten. Nur der Erste und der Zweite der Gruppe qualifiziert sich für das Halbfinale. (SHOP: Jetzt Hockey-Artikel kaufen).

Hoffen auf Südafrika

Die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) muss damit am letzten Gruppenspieltag am Dienstag auf eine Niederlage der Argentinier gegen die bereits ausgeschiedenen Südafrikaner hoffen (Dienstag, 10.30 Uhr).

Nur in diesem Fall könnte das DHB-Team mit einem Sieg gegen Südkorea (13 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, LIVESTREAM und im LIVE-TICKER) noch an den Südamerikanern vorbeiziehen.

Theoretisch könnte zudem Neuseeland durch einen hohen Sieg über Tabellenführer Niederlande (Dienstag, 19.45 Uhr) die Deutschen noch überholen.

Bei der WM entscheidet bei Punktgleichheit die Tordifferenz, der direkte Vergleich spielt keine Rolle.

Hauke und Zwicker zufrieden

"Wir haben 65 Minuten lang einen guten Job gemacht und uns rehabilitiert. Wir haben noch Potenzial und wollen gegen Südkorea noch einmal alles aus uns rausholen", sagte Welthockeyspieler Tobias Hauke.

Martin Zwicker ergänzte: "Bis auf zwei, drei Nachlässigkeiten haben wir sehr gut gespielt. Wir wollten die Chance auf das Halbfinale wahren, und das haben wir geschafft.

Zwicker trifft doppelt

Florian Fuchs (2.), Martin Zwicker (31., 40.), Christopher Zeller (35.) und Benedikt Fürk (57.) trafen für Deutschland.

Neuseelands Strafecken-Experte Andy Hayward verkürzte dreimal (34., 67., 69.) und sorgte mit Blick auf das Torverhältnis für nicht unwichtige Ergebniskosmetik.

Zeller vergab bei dem Chancenfestival einen Siebenmeter (22.).

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Flüssiger Spielaufbau

Erstmals im Turnierverlauf war Deutschland sofort in der Partie.

Von den Problemen im Spielaufbau aus den ersten drei Spielen war nichts mehr zu sehen.

Auch das Pressing funktionierte reibungslos, so dass der Sieg trotz der wackeligen Schlussphase nie ernsthaft gefährdet war.

Frühes Tor bricht den Ban

Fuchs sorgte nach weniger als 100 Sekunden für den Traumstart, indem er den Ball aus zentraler Position unter das Tordach jagte.

Zwicker erhöhte nach einem starken Solo in den Schusskreis (31.), ehe Hayward mit seinem vierten Turniertor nach einer Strafecke (34. ) verkürzte.

Im direkten Gegenzug stellte Zeller ebenfalls nach einer Strafecke den alten Abstand mit der Pausensirene wieder her.

Wackelige Schlussphase

Der überragende Zwicker erhöhte nach einem weiteren Solo (40.), Neuseelands Steve Edwards fälschte den Ball noch entscheidend ab.

Nach Fürks Treffer aus kurzer Distanz (57.) ließen die Deutschen etwas nach und ermöglichten dem Gegner eine starke Schlussoffensive mit zwei weiteren Toren.

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