Die deutschen Hockeydamen stehen nach dem 2:0 (1:0) gegen Weißrussland dicht vor dem Einzug ins Halbfinale der dritten Hallen-Weltmeisterschaften im polnischen Posen.

Dagegen haben die Herren den vorzeitigen Einug ins Halbfinale durch ein 2:3 (0:1) gegen den Gastgeber verpasst.

Die Damen feierten gegen die zuvor ebenfalls noch unbesiegte Auswahl Weißrusslands unter Bundestrainer Kais Al Saadi den vierten Sieg im vierten Spiel. Ein Unentschieden zum Vorrundenabschluss am Freitag (18.45 Uhr) gegen die Gastgeberinnen würde bereits genügen, um als Gruppensieger den Sprung ins Halbfinale zu schaffen.

Die Tore für die drückend überlegenen Deutschen, die am Morgen bereits Australien mit 7:1 (4:0) bezwungen hatten, erzielten Spielführerin Fanny Rinne (TSV Mannheim) und Lisa Hahn (Uhlenhorster HC Hamburg).

Die deutschen Herren, die am Morgen in einer hart umkämpften Begegnung mit 8:5 (4:4) gegen den Erzrivalen Niederlande gewonnen hatten, verpassten dagegen ihr Vorhaben.

Das Team von Bundestrainer Markus Weise hatte vor 2500 Zuschauern im Messezentrum von Posen seine Torschützen im Kölner Christopher Zeller und Thilo Stralkowski (Uhlenhorst Mülheim).

Die deutsche Auswahl ließ sich vom aggressiven Pressing der Polen beeindrucken, vergab allerdings auch reihenweise gute Chancen sowie drei von vier Strafecken und konnte sich beim starken Torhüter Nico Jacobi (Uhlenhorster HC Hamburg) bedanken, dass die Schlappe am Ende nicht höher ausfiel.

Im abschließenden Gruppenspiel am Freitag (17.30 Uhr) muss der Titelverteidiger gegen Kanada gewinnen, um das Halbfinale zu erreichen. Mit neun Punkten liegen die Deutschen gleichauf mit den Niederlanden, die zum Abschluss Tabellenführer Polen (zwölf Punkte) gegenüberstehen.

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