Deutschlands Hockey-Damen sind bei der 20. Champions Trophy in Rosario ins Halbfinale eingezogen.

Im Viertelfinale am Donnerstag feierte das Team von Bundestrainer Michael Behrmann einen 3:2 (3:0)-Erfolg gegen Japan und schaffte den Sprung unter die letzten Vier, wo sie im Halbfinale in der Nacht zum Sonntag (0.00 Uhr MEZ) auf Großbritannien treffen. Die Britinnen setzten sich gegen Südkorea 4: 1 (3:1) durch.

Im vergangenen Jahr war die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) durch Platz acht in Amstelveen noch sportlich abgestiegen, hatte für das Turnier in Argentinien aber eine Wildcard erhalten.

Nina Hasselmann (Münchner SC) mit ihrem dritten Strafeckentreffer im Turnier (7.), Marie Mävers (UHC Hamburg/33.) und Celine Wilde (Klipper THC Hamburg/35.) hatten die DHB-Damen in der ersten Halbzeit in Führung geschossen und den Grundstein zum sechsten Sieg in Folge gegen die Japanerinnen gelegt, die nach dem Seitenwechsel die Partie aber noch einmal spannend machten.

Zu mehr als den beiden Treffern nach Strafecken durch Ai Murukami (37.) und Kaori Fujio (44.) reichte es aber nicht mehr.

"Wir sind sehr glücklich, letztlich hier das Halbfinale erreicht zu haben. Die Japanerinnen haben uns mit gutem Pressing stark unter Druck gesetzt und wir haben uns dabei teilweise etwas dumm angestellt. Zum Glück hat es am Ende für den Sieg gereicht", sagte Spielführerin Fanny Rinne (TSV Mannheim), eine von noch drei Olympiasiegerinnen von 2004 im DHB-Team.

Auf den Top-Favoriten Niederlande können die deutschen Damen, die in der Vorrunde mit zwei Siegen gegen Südkorea (4:2) und Neuseeland (3:1) und einer Niederlage gegen Argentinien (2:4) den Gruppensieg geholt hatten, ebenso erst im Finale treffen wie erneut auf Weltmeister und Gastgeber Argentinien, der am Abend noch gegen China antreten musste.

Titelverteidiger, Olympiasieger und Europameister Niederlande, der mit dem siebten Trophy-Triumph alleiniger Rekordgewinner vor Australien werden könnte, hatte im ersten Viertelfinale Neuseeland 3:0 (1:0) besiegt.

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