Auf dem heimischen Kunstrasen in Steglitz haben sich die Männer vom Berliner HC erstmals seit 1965 zum Deutschen Feldhockey-Meister gekrönt und das zweite Kölner Double innerhalb eines halben Jahres verhindert.
Die Berliner bezwangen Rot-Weiss Köln mit 2:1 (1:1), nachdem sich zuvor die Kölnerinnen trotz klarer Unterlegenheit mit 1:0 (0:0) gegen den UHC Hamburg durchgesetzt hatten.
Im Januar hatten sowohl die Kölner Frauen als auch die Männer die Titel in der Halle nach Köln geholt.
Auch im Männer-Finale am Sonntag führte Rot-Weiss zunächst durch Daniel Montag (21.).
Til Fuehrer gelang noch vor der Pause der Ausgleich (27.), ehe Anton Ebeling den umjubelten Siegtreffer für den BHC erzielte (50.).
Insgesamt holten die Berliner zum siebten Mal den Feldhockey-Meistertitel, in der Halle hatten sie die letzte ihrer vier Trophäen 1975 gewonnen.
Die Kölner Frauen sicherten sich zum vierten Mal den Deutschen Meistertitel im Feldhockey und revanchierten sich für die Finalniederlage im Vorjahr. Stefanie Schneider erzielte in der 48. Minute den Siegtreffer für Rot-Weiß.

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