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Thomas Bach ist seit 2013 IOC-Präsident
Thomas Bach ist seit 2013 Präsident des IOC und Nachfolger von Jacques Rogge © getty

Der Hockey-Weltverband FIH sieht die olympische Zukunft seines Sports nach einem Besuch von IOC-Präsident Thomas Bach bei der WM in Den Haag nicht mehr gefährdet.

"Herr Bach war überrascht, wie das Hockey sich entwickelt hat. Er hat uns viele Fragen zum Videoschiedsrichter und anderen Innovationen gestellt. Ich glaube, er war beeindruckt", sagte FIH-Chef Leandro Negre.

FIH-Pressesprecher Kelly Fairweather fügte hinzu: "Wir denken, dass Hockey beim IOC aus der Gefahrenzone ist. Besorgt sind wir noch immer."

Hockey zählt zu den Sportarten, die beim IOC besonders auf dem Prüfstand stehen. Bach hatte am Samstag das Frauenfinale zwischen den Niederlanden und Australien (2:0) verfolgt.

Negre erklärte, dass die WM in Den Haag die beste aller Zeiten gewesen sei. In Zukunft sei es aber unwahrscheinlich, dass noch einmal Frauen- und Männer-Titelkämpfe an einem Ort ausgetragen werden.

"Ich fand es fantastisch, aber marketingtechnisch ist es günstiger, im WM-Jahr zwei Turniere zu haben", sagte der Spanier.

Außerdem werde bei der nächsten WM bei Frauen und Männern die Teilnehmerzahl von jeweils 12 auf 16 Mannschaften erhöht.

In Den Haag wurden nach Angaben der Organisatoren insgesamt fast 250.000 Eintrittskarten verkauft.

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