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Erfolgt kein kock out, entscheidet der Ringrichter über den Sieger © Ahoch3

Ein klar strukturiertes Regelwerk gewährleistet bei Jabhook faire Kämpfe. Der Schutz der Kämpfenden wird großgeschrieben.

Kein Fight ohne klare Regeln. Auch bei Jabhook müssen sich die Kämpfer an ein festes Reglement halten. (Die Hall of Fame)

1. Gewichtsklassen

a. Es gibt keine Gewichtsklassen.

b. Der Gewichtsunterschied innerhalb einer Paarung darf maximal 20 Kilogramm betragen.

2. Boxhandschuhe

a. Männer boxen mit 18 Unzen Handschuhen.

b. Frauen boxen mit 18 Unzen Handschuhen.

c. Die Handschuhe werden von der IRBF gestellt.

d. Unter den Boxhandschuhen werden Bandagen getragen, welche der Boxer selbstständig beschaffen und anzulegen hat.

e. Sonstige Stabilisierungen und etwaige Manipulationen der Handschuhe, welche ein erhöhtes Verletzungsrisiko des Gegners nach sich ziehen, werden zivilrechtlich als vorsätzliche Körperverletzung angezeigt.

3. Kopfschutz

a. Ein Kopfschutz ist Pflicht.

b. Der Kopfschutz wird von der IRBF gestellt.

c. 3.a kann mittels Ausnahmegenehmigung aufgehoben werden. Hierfür ist ein formloser Antrag beider Managementseiten notwendig. Das Komitee der IRBF wird von Fall zu Fall über den Antrag entscheiden.

4. Zahnschutz

a. Ein Zahnschutz ist Pflicht.

b. Der Zahnschutz ist von jedem Boxer eigenverantwortlich zu besorgen und vor Kampfantritt vorzuzeigen.

5. Tiefschutz

a. Ein Tiefschutz ist Pflicht.

b. Der Tiefschutz wird von der IRBF gestellt.

6. Rundenzahl / Rundenzeit

a. Es wird über vier Runden geboxt.

b. Die Rundenzeit beträgt 120 Sekunden. Eine Abweichung von maximal zehn Prozent ist nach Ermessen des Zeitnehmers zulässig.

c. Der Ringrichter kann ein "Time Out? nehmen, welches je nach Ermessen des Zeitnehmers in die Zeitzählung mit aufgenommen wird oder auch nicht.

d. Der Beginn und das Ende einer Runde werden mit einem akkustischen Signal kenntlich gemacht.

e. Außerhalb der signalisierten Runden zählen alle Handlungen kämpferischer Natur nicht zu dem Boxkampf und sind dementsprechend unerwünscht.

7. Der Boxring

a. Die Ringgröße ist variabel und wird von der IRBF für jede Austragung neu bestimmt.

b. Die Ringseile sind die Ringseile. So wie sie sind ?

c. Die Ringecken sind gepolstert. Die neutralen Ecken sind weiß ? der Rest ist rot oder blau.

8. Der Ringrichter

a. Der Ringrichter ist unantastbar. Er handelt nach seinem eigenem Ermessen und ist grundsätzlich an die hier vorliegende Satzung gebunden.

b. Der Ringrichter darf Anzählen, Auszeiten bestimmen und Kämpfe nach bestem Wissen und Gewissen abbrechen.

c. Der Ringrichter übernimmt keine Verantwortung für den Zustand der Boxer, deren körperliche Fitness sowie einer fairen Entscheidung.

d. Seinen Anweisungen ist in jedem Fall Folge zu leisten.

e. Der Ringrichter ist nicht für das gesundheitliche Wohl des Boxers verantwortlich, es sei denn, er handelt grob fahrlässig im Sinne des vorliegenden Reglements.

9. Ermittlung des Siegers

a. Der Ringrichter bestimmt den Sieger.

b. Er hat sich an dem Lautstärkeentscheid des Publikums zu orientieren.

c. Ein Knock out oder technischer Knock out führt zum Abbruch des Kampfes. Der stehende Boxer ist damit automatisch der Gewinner.

d Ein Knock out liegt dann vor, wenn ein Boxer durch den Ringrichter bis 9 angezählt wird.

e. Ein technischer Knock out liegt dann vor, wenn ein Boxer die hier aufgeführten Regeln vorsätzlich oder wiederholt verletzt oder wenn der Ringrichter, Ringarzt oder ein Crewmitglied des Boxers eine Weiterführung des Kampfes aus gesundheitlichen Gründen nicht verantworten kann.

10. Weltmeistergürtel

a. Jeder Boxer muss seinen auf der NOTRB gewonnenen Gürtel innerhalb einer Frist von 3 Wochen (nach der NOTRB) der IRBF zurückgeben.

11. Reglement

a. Das Reglement ist unanfechtbar.

b. Das Verletzen einer Regel kann ein Kampfergebnis nicht beeinflussen (Siehe Punkt 9a).

11. Schlagarten

a. Tiefschläge, Tritte, der Einsatz von Ellenbogen und das Benutzen der Innenhände sind verboten.

b. Der Einsatz der unter Punkt 11a genannten Schläge führt zu einer Abmahnung.

c. Bei wiederholter Verletzung des Punktes 11a kann der Ringrichter den Kampf abbrechen.

12. Crew

a. Jeder Boxer hat mindestens ein Crewmitglied zu bestimmen.

b. Das Crewmitglied ist neben dem Boxer selbst sowie dem Ringrichter die Person, die den Kampf abrechen kann.

c. Das Crewmitglied darf dem Boxer innerhalb der Pausen eine Sitzgelegenheit zur Verfügung stellen.

d. Die Crew darf maximal aus Trainer, Manager und Cutman bestehen.

13. Sonstiges

a. Der Konsum von legalen und illegalen Drogen ist vor und während des Kampfes unzulässig.

b. Der Ringrichter sowie der Veranstalter ist befugt bei Verdacht des Konsums von Drogen den Kampf zu jedem Zeitpunkt zu beenden.

c. Jeder Boxer ist für sein eigenes Wohl sowie seine eigenen Taten verantwortlich.

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