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Cheftrainer Ante Klopovic ist der Herrscher der Fäuste © Ahoch3

Der "Kurze Rippe Box-Club" in Köln gehört zu den angesehensten Box-Gyms weltweit. Cheftrainer Ante Klopovic hat das Sagen.

Der "Kurze Rippe Box-Club" gehört zu den angesehensten Box-Gyms weltweit.

Am Tag der Offenen Tür gewährten Cheftrainer Ante Klopovic sowie Highroller und Tank einen Blick hinter die Kulissen der Trainingsstätte.

Die Weltmeisterschmiede

Der "Kurze Rippe Box-Club" hat sich in den vergangenen Jahren zu den Schwergewichten der weltweit anerkanntesten Box-Gyms gesellt.

Genau wie bei seinen prominenten Mitstreitern, zum Beispiel dem "Wild Card Gym" von Freddie Roach oder dem "Kronk Gym" von Emanuel Stewart hat auch im Kurze Rippe Box-Club ein berühmter Cheftrainer das Sagen: Ante Klopovic.

Ihm und selbstverständlich Highroller und Tank, den Gründern und Besitzern der "Kurzen Rippe" hat der Box-Club Auszeichnungen wie "Boxgym des Jahres" sowie zahlreiche lobende Artikel in anerkannten Fachmagazinen und einen mehr als exklusiven Ruf zu verdanken.

IRBF Hall of Fame Boxer wie "Captain Ahab" oder "Der Drücker" holten sich hier unter der harten Hand von Cheftrainer Klopovic den letzten Feinschliff auf ihrem Weg zu Weltmeisterehren.

Keine Berührungsängste

Nach einer knappen, aber überaus warmen Begrüßung von Highroller und Tank am Tag der Offenen Tür übernahm Ante Klopovic das Wort und lud zu einer kurzen Führung durch das "Kurze Rippe Box-Gym" ein.

Vorbei am Boxring, in dem unter anderem das Pratzentraining und Sparring stattfindet präsentierte Klopovic das weitere Trainingsequipment. "Auch wenn es manchmal gefährlich aussieht, beim Boxen darf man naturgemäß keine Berührungsängste haben. Schon gar nicht beim Sparring".

Effektivität ist Trumpf

Im Folgenden ließ der Cheftrainer der "Kurzen Rippe" einen seiner aktiven Boxer den interessierten Gästen diverse Trainingsübungen vorführen. Speedball, Doppelendball, Sandsäcke und Standsäcke waren nur einige der Gerätschaften, deren Gebrauch den interessierten Besuchern präsentiert wurden.

"Effektivität wird bei uns groß geschrieben. Was nutzen mir Tausend Schläge, wenn keiner trifft? Ich achte bei allem, was ich mache auf die Effektivität für den Kampf. Den Übungen teile ich gerne einen K.o.-Faktor zu", lacht Klopovic und erzählt weiter: "Wichtig ist ein gestählter Körper. Das machen wir hier. Jeden Tag. Und natürlich auch das Sparring, das Hauen. Spätestens dann weiß ich Bescheid, ob einer Weltmeister wird oder hier demnächst den Boden schrubbt. Da zeige ich meinen Jungs auch ein paar Kniffe und Tricks, zum Beispiel meinen Lieblingsschlag, den Kurze-Rippe-Haken. Kann ich ihnen gerne demonstrieren!"

Mit "Rippe Spezial" zum IRBF-Titel

Diese gut gemeinte Einladung schlugen alle Anwesenden zwar aus, folgten aber weiterhin gerne den Erklärungen Klopovics.

"Es ist natürlich toll, dass sich unsere Boxer gleich bei der NOTRB beweisen können. Wir haben ja auch einen Ruf zu verlieren, bei den ganzen IRBF-Weltmeistern, die ich geformt habe. Da waren aber auch ein paar Klumpen dabei, aus denen ich dann nen Diamanten schleifen musste. Mann, Mann, Mann. Aber so ist das oft, wenig Zeit, ungenügendes Material und dann nach 3 Monaten hartem Training: Weltmeister."

Klopovic' Geheimprogramm

Klopovic erklärte, dass es sich bei dem Trainingsprogramm um ein von ihm speziell entwickeltes System handele. "Ich nenne es kurz Rippe Spezial, mehr will und darf ich dazu nicht sagen!" Mit diesen Worten beendet Klopovic seine Führung, anscheinend hütet jeder Trainer sein kleines Geheimprogramm.

Das Spezialprogramm des "Kurze-Rippe Box-Clubs" zahlt sich anscheinend aus. Man ist stolz auf seine IRBF Champs, Hall of Fame-Boxer und wohl auch auf den ein oder anderen Spezialschlag auf eben jene Kurze Rippe.

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