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Ole Bischof besiegte im olympischen Finale von Peking den Südkoreaner Jaebum Kim © getty

Der Olympiasieger beschert sich bei der WM nachträglich. Claudia Malzahn kommt über die Hoffnungsrunde zu Edelmetall.

Rotterdam - Olympiasieger Ole Bischof und Claudia Malzahn haben bei der Judo-WM in Rotterdam die Bronzemedaille gewonnen.

Der 30-jährige Bischof (Reutlingen) siegte in der Klasse bis 81 kg im Kampf um die Medaille gegen Srdjan Mrvaljevic aus Montenegro nach 1:41 Minuten auf Ippon.

Die 26-jährige Malzahn (Halle/Saale) setzte sich im 63-kg-Limit vorzeitig nach 2:22 Minuten gegen Europameisterin Urska Zolnir aus Slowenien durch.

10 Sekunden für den Ippon

Bischof war einem Tag nach seinem runden Geburtstag nach zuvor vier souveränen Siegen im Halbfinale dem Europameister Iwan Nifontow aus Russland nach 1:04 Minuten auf Ippon unterlegen.

Der Ex-Europameister hatte in den ersten vier Kämpfen insgesamt nur 8:15 Minuten auf der Matte gestanden, brauchte beim Einzug ins Halbfinale gegen den Schweizer Christoph Keller sogar nur 10 Sekunden für den Ippon.

Sieg in der Hoffnungsrunde

Die frühere Vize-Europameisterin Malzahn hatte nach zwei Erfolgen ihren dritten Kampf verloren und sich mit einem Sieg in der Hoffnungsrunde für den Bronzekampf qualifizieren können.

An den ersten beiden Wettkampftagen hatte es für den Deutschen Judo-Bund (DJB) lediglich eine Bronzemedaille durch Romy Tarangul (Frankfurt/Oder) in der Klasse bis 52 kg gegeben.

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