Mit drei fünften Plätzen und einer Enttäuschung sind die deutschen Judoka in Tunis in den Grand Prix gestartet. Jeweils ihr Poolfinale und damit das Achtelfinale erreichten Michaela Baschin in der Klasse bis 48 kg, Mareen Kräh aus Spremberg in der 52-kg-Kategorie sowie überraschend auch Tobias Englmair aus Großhadern in der Männer-Klasse bis 60 kg.

Hinter den Erwartungen zurück blieb dagegen die WM-Dritte Romy Tarangul aus Frankfurt/Oder, die in der ersten Runde der ungesetzten Japanerin Shizuka Azaumi knapp mit Yuko unterlag und ausschied.

Am Samstag geht in der Klasse bis 81 kg Olympiasieger Ole Bischof erstmals in dieser Saison auf die Matte. Allerdings steht hinter seinem derzeitigen Leistungsvermögen ein großes Fragezeichen. "Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, wo ich leistungsmäßig stehe", sagte der 30 Jahre alte Reutlinger, der seit seinem dritten Platz bei der WM im August 1009 keinen Wettkampf mehr bestritten hat.

Für Ole Bischof und die anderen Starter des Deutschen Judo-Bundes (DJB) geht es bei der mit 200.000 Dollar dotierten Veranstaltung in der tunesischen Hauptstadt auch um die ersten Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele in London 2012.

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