Der deutsche Judoka Tobias Englmaier hat in Lissabon überraschend den ersten Weltcup-Sieg in seiner Karriere gefeiert.

Der 22-Jährige aus Großhadern bezwang im Finale der Gewichtsklasse bis 60 kg den Chinesen Lamusi A vorzeitig mit einer großen Wertung (Ippon).

Dagegen verpasste Christopher Völk seine Siegpremiere nur knapp.

Der Abensberger unterlag im entscheidenden Duell der Klasse bis 73 kg Portugals Europameister Joao Pina nach einem spannenden Kampf und holte damit seine zweite Silbermedaille im Weltcup.

Völk hatte auf dem Weg ins Finale unter anderem den ungarischen EM-Dritten Attila Ungvari ausschalten können.

Für die beste deutsche Platzierung beim Frauen-Weltcup im estnischen Tallinn sorgte Marlen Hein mit Rang drei in der Gewichtsklasse bis 57 kg.

Die Prenzlauerin profitierte dabei allerdings auch vom Pech der Leverkusener Miryam Roper, die zum Duell um Bronze wegen einer Hüftbeugerverletzung nicht antreten konnte und Fünfte wurde.

Siebte wurden jeweils Hannah Brück (Esslingen/57 kg) und Claudia Ahrens (Potsdam/63 kg).

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