Judo-Olympiasieger Ole Bischof hat beim Grand Prix in Düsseldorf den erhofften Heimsieg verpasst.

Der 31 Jahre alte Reutlinger unterlag im Viertelfinale der Klasse bis 81 kg US-Meister Travis Stevens und wurde damit Fünfter.

Ebenfalls in der Runde der letzten Acht scheiterte Sven Maresch, der Bischof beim Grand Slam in Paris geschlagen hatte. Der Berliner verlor gegen den Russen Murat Chabaschirow.

Am zweiten Tag des mit 100.000 Dollar dotierten Turniers hat der Deutsche Judo-Bund (DJB) allerdings bereits fünf Medaillen sicher. Im Schwergewichts-Halbfinale (ab 17 Uhr) trifft Vize-Weltmeister Andreas Tölzer (Mönchengladbach) auf Robert Zimmermann (Potsdam), in der Klasse bis 100 kg steht Dimitri Peters (Rotenburg) in der Vorschlussrunde.

Bei den Frauen haben Iljana Marzok (Berlin/70 kg) und Vorjahressiegerin Heide Wollert (Leipzig/78 kg) den Sprung unter die letzten Vier geschafft.

Zum Auftakt waren die deutschen Kämpfer am Samstag leer ausgegangen. Severine Pesch, Miryam Roper (beide Leverkusen), Marlen Hein (Prenzlau) und Soshin Katsumi (Freiburg) sorgten als Fünfte für die besten Platzierungen.

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