Der Deutsche Ringer-Bund (DRB) muss rund einen Monat vor den Europameisterschaften in Dortmund (29. März bis 3. April) eine weitere Hiobsbotschaft aus der Bundesliga verkraften.

Der neunmalige deutsche Meister KSV Aalen hat seine Mannschaft aus der Eliteklasse zurückgezogen. Der KSV ist nach dem ASV Hof und der KG Frankfurt/Oder-Eisenhüttenstadt bereits das dritte Klub, der ab der Saison 2011/2012 nicht mehr in der Bundesliga an den Start gehen will.

Die "Ostalbbären" reagierten mit ihrem Rückzug auf einen DRB-Beschluss, wonach Aalen ab der kommenden Saison nicht wie bisher für die West-, sondern für die Oststaffel der Bundesliga vorgesehen war.

Die KSV-Verantwortlichen um Präsident Edmund Weizmann wollen diesen Entschluss nicht mittragen und kündigten an, zukünftig in der Oberliga anzutreten. Die DRB-Verantwortlichen zeigten sich vom Vorgehen der Aalener überrascht.

"Beim ersten Gespräch mit Aalen hatte ich den Eindruck, dass es dem KSV ganz gelegen kommt, in den Osten zu wechseln, wo man das Playoff-Ticket schon vor Beginn der Hauptrunde gelöst hätte, doch dann schlug die Stimmung plötzlich um", sagte der für die Bundesliga zuständige DRB-Vizepräsident Karl Rothmer.

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