Die deutschen Judoka um Olympiasieger Ole Bischof beenden ihr Trainingslager in Japan nach den Katastrophen in Nippon vorzeitig.

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) forderte seine Kaderathleten am Samstag nach der Zuspitzung der Situation durch die Explosion in einem japanischen Atomkraftwerk entgegen ursprünglicher Absichten zur schnellstmöglichen Rückkehr nach Deutschland auf.

Nach Angaben von DJB-Pressesprecherin Birgit Arndt fliegt das Damen-Team bereits am Sonntag aus Tokio heim, für Bischoff und seine Kollegen bemüht sich der DJB trotz der Absage von mehr als 1000 Flügen um einen früheren Heimflug als mit der bislang einzigen verfügbaren Verbindung am Dienstag.

Die deutschen Aktiven hatten das Erdbeben und den folgenden Tsunami am Freitag unverletzt überstanden.

Die Männer trainierten in Tenri bei Osaka und die Frauen in Tokio. Kurz nach den Katastrophen hatte der DJB seinen Athleten eine Fortsetzung des Trainingsaufenthaltes in Japan noch freigestellt.

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