Christine Theiss bleibt Weltmeisterin im Kickboxen. Die promovierte Medizinerin setzte sich in ihrer Heimatstadt München im WM-Kampf der World Kickboxing Association (WKA) gegen Herausforderin Lim Su-Jeong aus Südkorea einstimmig nach Punkten (100:95, 100:94, 100:94) durch und feierte den 31. Sieg im 32. Profikampf.

Für die 25 Jahre alte Lim war es die vierte Niederlage im 31. Kampf.

Theiss hatte zunächst Mühe mit der deutlich kleineren Asiatin und musste in der dritten Runde einen Kopftreffer hinnehmen.

In der Folge des Kampfes stellte sich die gebürtige Thüringerin aber immer besser auf ihre Kontrahentin ein und landete Treffer um Treffer.

In der sechsten Runde erwischte sie Lim mit einer Linken am Kopf. Theiss spielte mehr und mehr ihre Reichweiten-Vorteile aus und siegte nach zehn Runden verdient.

"Ich musste ruhig bleiben. Ich wusste, sobald ich offensiv werde, würde sie mit ihrer harten Rechten kontern", sagte Theiss, die von den Nehmerqualitäten ihrer Gegnerin wusste: "An einen K.o. war heute nicht zu denken. Ich musste den Kampf mit technischen Mitteln lösen."

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