Der Deutsche Ringer-Bund wird sich am Monatsende von seinem erfolglosen Sportdirektor Detlef Schmengler trennen.

Der eigentlich bis nach den Olympischen Spielen im kommenden Jahr in London datierte Vertrag wird einvernehmlich aufgelöst.

Damit sind auch die arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Schmengler und dem DRB beendet. Einen Nachfolger für Schmengler gibt es noch nicht.

"Es wird keinen Schnellschuss geben. So eine Position muss sehr gut besetzt sein. Die anfallenden Arbeiten im Management werden vorerst im DRB verteilt", sagte Verbands-Präsident Manfred Werner.

Werner schloss nicht aus, dass die deutsche Mannschaft ohne Sportdirektor zur WM im September nach Istanbul reisen wird.

Schmengler, der von Werners Vorgänger Helmuth Pauli im Jahr 2005 berufen wurde, war immer wieder von verschiedenen Seiten für den sportlichen Misserfolg der deutschen Ringer verantwortlich gemacht worden. Z

uletzt hatten die DRB-Athleten bei der Heim-EM in Dortmund nur zwei Bronzemedaillen gewonnen.

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