Fünf Wochen vor der WM in Paris steht am Wochenende für die deutschen Judoka der letzte Härtetest an.

Beim Europacup in Hamburg wollen sich die Asse um Olympiasieger Ole Bischof den Feinschliff für den Saisonhöhepunkt holen, für einige Wackelkandidaten ist es derweil die letzte Chance im Kampf um einen Startplatz bei den Titelkämpfen in der französischen Hauptstadt (23. bis 28. August).

"Die Bundestrainer wollen sehen, ob die Athleten auf dem richtigen Weg sind, und noch eventuelle Feinkorrekturen des WM-Kader vornehmen", sagt Peter Frese, Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB).

In der Klasse bis 81 kg kommt es im Hamburg zum Vergleich zwischen Vorzeigekämpfer Bischof und dem jungen Herausforderer Sven Maresch. Aus dem Kreis des deutschen Medaillenkandidaten für Paris fehlt lediglich Vizeweltmeister Andreas Tölzer.

Das Schwergewicht aus Mönchengladbach schont sich nach auskurierter Adduktorenverletzung für die WM.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel