Die gebeutelten deutschen Judo-Frauen haben bei den Weltmeisterschaften in Paris zumindest für einen versöhnlichen Abschluss gesorgt.

Im Mannschafts-Wettbewerb am letzten Wettkampftag sicherte sich das Team des Deutschen Judo-Bundes (DJB) die Bronzemedaille.

In den olympischen Einzelwettbewerben waren die Schützlinge von Bundestrainer Michael Bazynski wie schon im Vorjahr ohne WM-Edelmetall geblieben.

Die deutschen Männer scheiterten am Tag nach der Silbermedaille bereits in der ersten Runde an Georgien.

"Ich bin glücklich, dass sich die Mädels heute den verdienten Lohn für ihre Arbeit geholt haben. Das Team hat heute super zusammengestanden", sagte Bazynski nach dem 3:2 gegen Südkorea im kleinen Finale.

Für das DJB-Team, im Vorjahr in Antalya Vizeweltmeister, punkteten gegen die Asiatinnen Mareen Kräh, Claudia Malzahn und Heide Wollert, Marlen Hein und Franziska Konitz verloren.

Im Viertelfinale der Hauptrunde war die deutsche Auswahl zuvor mit 1:4 an China gescheitert, hatte dann aber mit einem 4:1 in der Hoffnungsrunde gegen Algerien die Medaillenchance gewahrt.

Nicht in den Kampf um Edelmetall konnten derweil die DJB-Männer eingreifen.

Angeführt von Schwergewichts-Vizeweltmeister Tölzer kam das Aus bereits nach einem 2:3 im Auftaktkampf gegen durchaus schlagbare Georgier.

Neben dem Mönchengladbacher Tölzer gewann dabei nur Sven Maresch (Berlin) seinen Kampf.

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