Christopher Völk hat beim Judo-Grand-Slam in Paris einen starken zweiten Platz belegt und damit einen großen Schritt in Richtung Olympia-Teilnahme gemacht.

Der 23 Jährige vom TSV Abensberg unterlag in der französischen Hauptstadt erst im Finale der Klasse bis 73 kg dem Mongolen Nyam-Ochir Sainjargal und fuhr 180 Weltranglistenpunkte ein.

Damit wird Völk im kommenden Ranking in die Top 20 klettern. Einen Quotenplatz für die Spiele in London erhalten die besten 22 der bereinigten Weltrangliste (nur ein Starter pro Nation).

Mit fünften Plätzen überzeugten zudem Miryam Roper (Leverkusen) und Tobias Englmaier (Großhadern). Die WM-Fünfte Roper unterlag in der Klasse bis 57 kg im Viertelfinale Vorjahressiegerin Automne Pavia (Frankreich), Englmaier (60 kg) verlor gegen Jang Jin-Min aus Südkorea.

Die frühere WM-Dritte Romy Tarangul (Frankfurt/Oder), Mareen Kräh (Spremberg/beide 52 kg) und Claudia Ahrens (Potsdam/63 kg) verabschiedeten sich jeweils in ihrem zweiten Kampf, sammelten damit aber immerhin Weltranglistenpunkte.

Michaela Baschin (Backnang/48 kg) und Marlen Hein (Prenzlau/57 kg) gingen nach ihren Erstrunden-Niederlagen hingegen komplett leer aus.

Am Sonntag gehen in der Klasse bis 81 kg der Berliner Sven Matresch und Olympiasieger Ole Bischof (Reutlingen) als Nummer eins und zwei der Setzliste an den Start, dabei kann eine Vorentscheidung im Kampf um das einzige London-Ticket fallen.

Der Grand Slam in Paris ist die letzte Möglichkeit, in der noch bis zur EM im April laufenden Olympia-Qualifikation kräftig zu punkten.

Die Sieger kassieren 300 Weltranglistenpunkte und damit deutlich mehr als die Europameister (180). Beim Grand Prix in Düsseldorf (18./19. Feburar) geht es noch einmal um 200 Zähler für die Turniersieger.

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