Die Freistilspezialisten des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) sind eine Woche nach dem "Olympia-Sieg" von Buenos Aires bei der WM in Budapest bereits am ersten Wettkampftag trotz guter Leistungen ausgeschieden.

Neben Marcel Ewald (Weingarten) mussten sich auch Saba Bolaghi (Mömbris-Königshofen) und der Mainzer William Harth der Konkurrenz geschlagen geben.

"Alle drei haben zum Auftakt gute Kämpfe geliefert und sind an starken Kontrahenten gescheitert", sagte Freistil-Bundestrainer Sven Thiele. Vor etwas mehr als einer Woche war die älteste Kampfsportart der Welt von den Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wieder ins Programm für die Sommerspiele 2020 und 2024 gewählt worden.

Ewald war in der Gewichtsklasse bis 55 kg mit Siegen gegen den Südafrikaner Marco Coetzee (6:1) und Ivan Djorew aus Bulgarien (2:1) gestartet.

Gegen den Russen Nariman Israpilow fand Ewald kein Mittel und verlor klar (0:8). Bolaghi bezwang den Finnen Tapani Honkanen in der Gewichtsklasse bis 66 kg glatt (8:0) und Ruslan Pliew aus Usbekistan knapp (11:8), ehe er gegen Haislan Garcia aus Kanada 1:4 unterlag.

Harth hielt gegen Ansor Boltukajew (Russland) in der Klasse bis 96 kg zwar gut mit, musste sich aber 4:6 geschlagen geben.

"Die Gegner, die sie besiegen konnten, haben sie auch bezwungen, wobei man bei William Harth sagen kann, dass er mit dem Russen auf Augenhöhe gerungen hat", sagte DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis.

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