Alle drei deutschen Starter müssen bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Budapest um die Hoffnungsrunde bangen. Zwar gewannen Aline Focken (67 kg/KSV Krefeld), Maria Selmaier (72 kg/KSC Motor Jena) und Lukas Höglmeier (55 kg/TSV Gailbach) am Freitag ihre Auftaktkämpfe, doch im weiteren Verlauf verbuchten alle eine Niederlage.

Nur wenn ihre Bezwinger das Finale erreichen, können sie in der Hoffnungsrunde weiter um Bronze ringen.

Aline Focken startete sogar mit zwei Siegen ins Turnier. Im Auftaktduell bezwang sie die Lokalmatadorin Kitti Godo (Ungarn) mit 8:2 Punkten und auch gegen die Russin Natalia Kuksina behielt sie mit 5:4 die Oberhand, ehe sie im Viertelfinale von der Ukrainerin Alina Stadnik-Makinia mit 0:4 gestoppt wurde.

Selmaier startete in der schwersten Klasse mit einem 7:0-Sieg über die Ukrainerin Maryna Mospan ins Turnier, unterlag dann im Achtelfinale gegen Swetlana Saenko aus Moldawien mit 3:12.

Als erster Griechisch-Römisch-Spezialist betrat Lukas Höglmeier am Freitag die WM-Matten. Gegen den Tschechen Michal Novak siegte er mit 8:2, dem Nordkoreaner Won Chol Yun unterlag der Schützling von Bundestrainer Michael Carl mit 0:7.

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