Gleich neun Boote des deutschen Kanu-Verbandes greifen bei den Europameisterschaften in den Kampf um die Medaillen ein.

In der serbischen Hauptstadt Belgrad zogen am Freitag Weltmeister Max Hoff mit dem Kajak und Titelverteidiger Sebastian Brendel im Canadier über jeweils 1000 m als Vorlaufschnellste direkt ins Finale ein.

Auch der Männer-Vierer mit Marcus Groß, Norman Bröckl, Robert Gleinert und Hoff war auf dem Sava-See nicht zu schlagen.

Mit einem Sieg im Semifinale schafften es Conny Waßmuth und Gesine Ruge zum Abschluss des ersten EM-Tages im Zweierkajak über 500 Meter ebenfalls in den Endlauf.

"Unsere Erwartungen an einen solchen Vorlauftag sind im Prinzip aufgegangen", sagte Chefbundestrainer Reiner Kießler: "Wir können in fast allen olympischen Disziplinen über 500 und 1000 Meter mit um die Medaillen kämpfen."

Bei der EM geht es für die deutschen Kanu-Asse allerdings nicht ausschließlich um Titel. In Serbien gilt es auch, sich für die WM im ungarischen Szeged (18. bis 21. August) in Form zu bringen.

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