Die Starter des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) haben auch am zweiten Finaltag der Europameisterschaften in der serbischen Hauptstadt Belgrad geglänzt.

In der Besetzung Carolin Leonhardt, Silke Hörmann, Franziska Weber und Tina Dietze holte der Frauen-Vierer über 500 m hinter Weißrussland und Ungarn Bronze.

"Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten gehofft, eine Medaille zu holen. Gott sei Dank ist uns das gelungen", sagte Leonhardt, und Weber ergänzte: "Bronze ist eine super Sache."

Weber und Dietze hatten im nicht-olympischen Kajak-Zweier am Samstag bereits Silber gewonnen.

EM-Neuling Paul Mittelstedt verpasste mit Platz vier im Einer-Kajak über 500 m den Bronze-Rang denkbar knapp, zeigte sich aber mit seiner ersten EM-Teilnahme dennoch zufrieden.

"Es überwiegt der Stolz, mitgefahren zu sein", sagte der angehende Abiturient. "Ich bin mehr als zufrieden. Es ist ein guter vierter Platz."

Die Olympiasieger Martin Hollstein und Andreas Ihle wurden einen Tag nach ihrem Titelgewinn über 1000 m über die halbe Distanz Siebte.

"Die 500 m sind nicht unsere Strecke. Dafür ist es noch relativ gut gelaufen", sagte Hollstein: "Wir sind trotzdem zufrieden. Wir sind nicht traurig."

Das gleiche Resultat erreichten auch Conny Waßmuth und Gesine Ruge im Kajak-Zweier.

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