Trotz dreimal Gold haben die deutschen Kanuten bei den Europameisterschaften in der serbischen Hauptstadt Belgrad an Boden verloren und blicken mit gemischten Gefühlen auf die anstehende WM im ungarischen Szeged (18. bis 21. August).

Nach den drei Siegen und zwei Silbermedaillen am Vortag auf den 1000-m-Strecken reichte es am Sonntag über die Kurzdistanzen zu zweimal Silber und einmal Bronze.

"Es gibt noch viel zu tun. Wir dürfen uns auf diesen Erfolgen keinesfalls ausruhen. In vielen Disziplinen geht es sehr eng zu und auch die anderen Nationen haben gemerkt, dass alles möglich ist", sagte Chef-Bundestrainer Reiner Kießler.

Mit insgesamt acht Medaillen (dreimal Gold, viermal Silber, einmal Bronze) kam der DKV in der Nationenwertung allerdings nur auf Rang vier hinter dem Erzrivalen Ungarn (6-3-2), Russland (4-1-4) und Weißrussland (3-5-3).

Bei den kontinentalen Titelkämpfen im Vorjahr hatte es in Spanien noch fünf Medaillen mehr gegeben, neben fünf Goldmedaillen noch drei zweite und fünf dritte Ränge.

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