Die deutschen Slalom-Kanuten sind beim Weltcup-Finale in Prag ohne Podestplatz geblieben.

Europameisterin Claudia Bär verpasste am Sonntag als Vierte um neun Hundertstelsekunden den Sprung aufs Treppchen im Kajak-Einer, sorgte aber rund drei Wochen vor der WM in Bratislava (7. bis 11. September) trotzdem für das beste deutsche Ergebnis in der tschechischen Hauptstadt.

Melanie Pfeifer am hinter Bär auf den fünften Rang. Doppel-Olympiasiegerin Elena Kaliska und Jana Dukatova holten einen slowakischen Doppelsieg.

"Uns hat einfach ein bisschen Glück gefehlt, Strafsekunden haben Podestplätze für uns verhindert, nach den reinen Fahrzeiten waren wir gut dabei", sagte DKV-Cheftrainer Michael Trummer:

"Wir lassen uns davon jetzt aber nicht aus der Ruhe bringen. Wir haben eine Phase der WM-Vorbereitung damit hinter uns gebracht und gehen jetzt in aller Ruhe und Konzentration die unmittelbare Vorbereitung auf Bratislava an."

Im Canadier-Zweier gingen David Schröder/Frank Henze als letztes Boot in den Finallauf, wurden jedoch mit 50 Strafsekunden belegt und landeten auf Rang zehn. Luka Bozic/Saso Taljat aus Slowenien siegten.

Sebastian Schubert hatte mit Platz fünf im Kajak-Einer für die beste deutsche Platzierung am ersten Finaltag gesorgt. Als bester Deutscher im Canadier-Einer war Nico Bettge auf Rang neun gepaddelt.

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