Nach der peinlichen Panne bei der Siegerehrung der Kanu-Weltmeisterschaften in Szeged haben sich Weltverbandspräsident Jose Perurena Lopez und der ungarische Präsident Etele Barath beim deutschen Verbandschef Thomas Konietzko entschuldigt.

"Der Weltverbandspräsident hat es als unverzeihlichen Fehler bezeichnet. Das habe ich akzeptiert", sagte Konietzko am Rande der Wettkämpfe am Samstag.

Nachdem Anne Knorr/Debora Niche (Leipzig/Berlin) im nicht-olympischen Zweierkajak der Frauen am Freitag Gold über 1000 m gewonnen hatten, wurde nach der Medaillenvergabe die erste statt der dritten Strophe der deutschen Nationalhymne gespielt.

"Ich habe die Entschuldigung auch an die Mannschaft weitergegeben. Jetzt wollen wir uns wieder auf die sportliche Seite konzentrieren", meinte Konietzko. Unklar ist allerdings noch immer, wie es zu der Panne kommen konnte. "Bei zwei Terminen war es aus organisatorischen Gründen nicht möglich, die Hymne zu checken", sagte Konietzko.

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