Erfolgreicher Tag für die deutschen Kanuten bei der Heim-WM in Duisburg.

Vier Goldmedaillen, einmal Silber und dreimal Bronze konnten die Athleten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) erpaddeln.

Tom Liebscher kam im Kajak-Einer über die nicht-olympische 500-Meter-Distanz vor dem Dänen René Holten Poulsen und dem Franzosen Arnaud Hybois ins Ziel. Für Liebscher war es die erste Medaille bei einer WM überhaupt.

Die Olympiasiegerinnen Franziska Weber/Tina Dietze gewannen auf der nichtolympischen 200-m-Disziplin im Kajak-Zweier Gold vor Polen und Serbien.

Das Duo hatte bereits am Samstag den WM-Titel auf der olympischen 500-m-Strecke geholt.

Robert Nuck/Stefan Holtz siegten auf der nichtolympischen 200-m-Strecke im Canadier-Zweier vor den Booten aus Russland und Weißrussland.

Olympiasieger Sebastian Brendel gewann den ersten WM-Titel seiner Karriere. Der 25-Jährige siegte auf der nichtolympischen 5000-m-Distanz im Canadier-Einer vor dem Ungarn Attila Vajda.

Auf der olympischen 1000-m-Strecke war Brendel am Samstag auf der Wedau-Regattastrecke Zweiter hinter Vajda geworden.

Der Kajak-Vierer der Frauen gewann Silber.

Franziska Weber, Tina Dietze, Katrin Wagner-Augustin und Verena Hantl mussten sich auf der olympischen 500-m-Distanz auf der Wedau-Regattastrecke nur Ungarn geschlagen geben.

Ronald Rauhe und Jonas Ems holten im Kajak-Zweier nach 200 m Bronze hinter Russland und Großbritannien.

Für Routinier Rauhe war es die 22. WM-Medaille seiner Laufbahn.

Bronze ging auch an Vize-Europameister Marcel Hacker. Er wurde im Einerfinale auf dem Tangeum-See in 6:49,39 Minuten Dritter und musste sich nur dem neuen Weltmeister Ondrej Synek aus Tschechien (6:45,24) und dem Kubaner Angel Fournier Rodriguez (6:48, 91) geschlagen geben.

Erik Leue kam am Sonntag im Canadier-Einer über die nicht-olympische 500-Meter-Distanz als Dritter ins Ziel und holte so ebenfalls Bronze. Weltmeister wurde der Brasilianer Isaquias Queiroz dos Santos.