Europameister Jan Benzien ist bereits am ersten Tag der Weltmeisterschaft in Prag als einziger deutscher Slalomkanute ausgeschieden. Der Leipziger verpasste im Canadier-Einer als 37. der Qualifikationsläufe das Halbfinale um 1,22 Sekunden.

Die anderen fünf deutschen Starter des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) im Canadier und im Kajak-Einer schafften die Hürde dagegen ebenso wie die drei deutschen Starterinnen im Canadier-Einer.

In der Vorzeige-Disziplin der Kajak-Einer erreichten Fabian Dörfler (Augsburg) als Qualifikations-Zweiter, Hannes Aigner (Augsburg) als 15. und Gesamt-Weltcupsieger Sebastian Schubert (Hamm) als 19. souverän das Halbfinale der 40 besten Kanuten, das am Freitag ab 16.36 Uhr ausgetragen wird.

Auch Sideris Tasiadis, aktueller Weltcupsieger und olympischer Silber-Medaillist von London 2012, setzte sich im Canadier-Einer als Fünfter ohne Probleme in den Vorläufen durch. Neben dem Augsburger steht auch Franz Anton (Leipzig) als Neunter im Halbfinale am Freitag (15.30 Uhr).

Antons Teamkollege und Zweier-Partner Benzien landete auf dem vergleichsweise einfachen Kurs in Tschechiens Hauptstadt nach zwei Durchgängen mit vier und sechs Strafsekunden dagegen nur auf Rang 37 und schaffte den Sprung ins Halbfinale der besten 30 nicht.

Im Canadier-Einer der Frauen setzten sich die DKV-Starterinnen allesamt durch. Junioren-Weltmeisterin Karolin Wagner (Leipzig) als Siebte, Mira Louen (Hilden) als Achte und Lena Stöcklin (Leipzig) als Zehnte stehen in der Vorschlussrunde, die am Samstag ab 9.30 Uhr ausgetragen wird.

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