Im Einzel die Podestplätze verpasst, in der Mannschaft zweimal Edelmetall aus den Fluten gefischt:

Die deutschen Slalom-Kanuten haben am ersten Finaltag der WM in Prag Silber und Bronze in den Team-Wettbewerben gewonnen.

Die Männer sicherten sich im Canadier-Einer Platz zwei knapp hinter der slowakischen Mannschaft, der dritte Platz ging an Frankreich.

Die deutschen Frauen holten Bronze hinter Australien und Großbritannien. Im Kajak-Einer landete unterdessen das Männer-Team im Finale auf Rang sieben.

In den Einzelrennen am Samstag waren die Deutschen zuvor leer ausgegangen.

Der Olympiazweite Sideris Tasiadis wurde im Canadier-Einer Vierter. Im Kajak-Einer beendeten Hannes Aigner und Fabian Dörfler ihre Rennen auf den Plätzen fünf und neun. Weltcupsieger Sebastian Schubert war sogar bereits im Halbfinale am Freitag gescheitert.

Am Sonntag werden in Prag noch die Medaillen im Kajak-Einer der Frauen und im Canadier-Zweier der Männer vergeben.

Bei Tasiadis kostete eine Tor-Stabberührung das erhoffte Edelmetall. "Ich habe die Stange ganz knapp mit dem Paddelknauf berührt.

Ich wusste, dass man mit der Halbfinalzeit nicht gewinnen würde und wollte eigentlich zwei Sekunden schneller sein.

Das Ziel war schon eine Medaille, aber sauer bin ich nicht", sagte der 23-Jährige.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel