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Der Kajak-Vierer scheiterte im Halbfinale © imago

Die deutschen Kanuten haben zum Auftakt der Heim-EM in Brandenburg die erste herbe Enttäuschung erlebt.

Der Kajak-Vierer verpasste über 1000 m überraschend das Finale und schied nach Rang vier im Halbfinale schon am ersten Wettkampftag aus.

Das Großboot mit Martin Hollstein, Marius Radow, Martin Schubert und Kai Spenner scheiterte im Schluss-Spurt knapp.

Alle weiteren Starter des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) schafften zum Auftakt die Qualifikation für die Finals.

Olympiasieger Sebastian Brendel belegte im Canadier-Einer über 1000 m in seinem Vorlauf souverän den ersten Rang, die gleiche Platzierung holte auch der starke Kajak-Weltmeister Max Hoff über 1000 m in seinem Halbfinale.

Während sich Brendel als Dritter über 500 m ein weiteres Finalticket sicherte, zeigte auch Kajak-Olympiasiegerin Franziska Weber über 500 m eine starke Vorstellung.

Die 25-Jährige aus Potsdam gewann ihr Halbfinale bei starkem Wind und Wellengang.

Genau wie für Brendel und Hoff steht auch für Weber am Samstag der erste Endlauf der Titelkämpfe auf dem Programm.

Insgesamt gibt es bei der bislang größten Kanu-EM der Geschichte mit mehr als 480 Teilnehmern auf dem Beetzsee 26 Entscheidungen.

Die DKV-Athleten treten in 25 Disziplinen an und wollen möglichst bei der Hälfte ihrer Starts Medaillen gewinnen.

Die EM dient Brendel und Co. auch zur Vorbereitung auf die WM in Moskau (6. bis 10. August).

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