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Starten sie am Ende beide in Berlin? Usain Bolt (l.) und Asafa Powell © getty

Jamaikas Dreifach-Olympiasieger und auch sein großer Konkurrent sollen im Herbst durch die Hauptstadt sprinten. Alles hängt am Geld.

Berlin - Jamaikas Dreifach-Olympiasieger Usain Bolt soll im Herbst durch Berlin sprinten.

"Ich will Bolt im Oktober. Da findet wieder 'Berlin läuft' statt", sagte Gerhard Janetzky, Chef des Leichtathletik-Sportfestes ISTAF, der "BZ".

Und weiter: "Es ist mein Traum, hier einen City-Straßensprint wie gerade in Manchester mit ihm zu veranstalten."

Für eine Verpflichtung Bolts beim Golden-League-Start am Sonntag im Olympiastadion, zu dem 65.000 Zuschauer erwartet werden, fehle ihm indes das Geld, meinte Janetzky:

Verhandlung auch mit Powell

"Es gibt Veranstalter, die legen eine Viertelmillion auf den Tisch, damit Usain Bolt bei ihnen sprintet. Die haben wir nicht."

Momentan verhandle er noch mit Ex-Weltrekordler Asafa Powell (ebenfalls Jamaika).

Das ISTAF, mit dem die Golden-League-Saison 2009 eröffnet wird, hat einen Etat von 2,7 Millionen Euro, verzichtet aber auf eine Versicherung gegen einen Weltrekord.

Dabei hat Stab-Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa (Russland) durchaus realistische Chancen auf die Verbesserung ihrer 5,05 m. Es wäre die 16. Rekordmarke in der 72-jährigen ISTAF-Geschichte und Issinbajewas 27. Rekordsprung.

Generalprobe für die WM

"Ich pokere wie immer. Ich hätte aber zur Not für die fälligen 50.000 US-Dollar einen Sponsor", sagte Janetzky.

Das ISTAF ist für die Athleten die Generalprobe für die WM im Sommer (15. bis 23. August) an gleicher Stelle. Es steht unter dem Motto "Die Ein-Tages-WM".

65.000 Zuschauer werden erwartet und bekommen unter anderem vier Olympiasieger zu sehen. (DLV-Frauen lassen Muskeln spielen)

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