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Björn Otto holte bei der DM in Ulm mit übersprungenen 5,70 Metern Bronze © getty

Der DLV bootet Stabhochspringer Björn Otto trotz DM-Bronze aus. Vorerst stehen 74 Deutsche im Kader für Berlin - auch Dietzsch.

Berlin - Die drei Goldkandidatinnen Ariane Friedrich, Christina Obergföll und Irina Mikitenko führen das vorläufig 74-köpfige deutsche Leichtathletik-Team für die Heim-WM in Berlin (15. bis 23. August) an.

Die Hochspringerin aus Frankfurt/Main, die Speerwerferin aus Offenburg und die Marathonläuferin aus Wattenscheid stehen als Weltranglisten-Erste an der Spitze einer Mannschaft, die bis zum Nominierungsschluss am 2. August voraussichtlich noch auf 85 bis 90 Athleten anwächst. (Der deutsche Kader für die WM 2009)

Das gab der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) 39 Tage vor dem ersten Startschuss auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt.

Zehnte WM-Teilnahme für Dietzsch

Nominiert wurden am Dienstag unter anderem die beiden Titelverteidigerinnen: Hammerwerferin Betty Heidler (Frankfurt/Main) und Diskuswerferin Franka Dietzsch (Neubrandenburg).

Allerdings läuft die 41-jährige Dietzsch ihrer Form noch hinterher. Sie ist ältestes Team-Mitglied und steht vor ihrer zehnten WM-Teilnahme. Das ist weltweit einmalig.

Jüngster im DLV-Tross ist 400-m-Läufer Thomas Schneider (Potsdam) mit 20 Jahren.

Mohr erhält Vorzug vor Otto

Eine Überraschung gab es im Stabhochsprung, wo 5,80-m-Springer Malte Mohr trotz seines 10. Platzes bei der DM in Ulm dem DM-Dritten Björn Otto (Dormagen) vorgezogen wurde. (Lovestory krönt das DLV-Hoch)

Insgesamt schickt der DLV bei den Titelkämpfen im Olympiastadion knapp zehn Medaillenkandidaten ins Rennen, darunter auch den Berliner Lokalmatadoren und Diskus-WM-Zweiten von Osaka 2007, Robert Harting.

Das bisherige Team besteht aus 37 Frauen und 37 Männern, darunter bereits alle vier Staffeln. 15 der 47 WM-Disziplinen sind noch unbesetzt.

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