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Sophie Krauel laboriert fast seit fünf Jahren an einer Schienbeinverletzung © getty

Weitspringerin Sophie Krauel muss verletzungsbedingt ihre große Chance sausen lassen. Die 24-Jährige ist darüber "tieftraurig".

Jena - Für die deutsche Weitsprung-Meisterin Sophie Krauel ist der Traum von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Berlin (15. bis 23. August) geplatzt.

Die Jenaerin muss ihre Saison wegen eines Anrisses des Außenbandes am Sprungfuß abbrechen, den sie bereits bei der Deutschen Meisterschaft Anfang des Monats in Ulm erlitten hatte.

Damit umfasst das deutsche WM-Team (Der deutsche Kader für die WM) derzeit nur noch 73 Namen, es wird jedoch nach den letzten Tests am Freitag in Leverkusen und Sonntag in Bochum-Wattenscheid voraussichtlich noch auf rund 85 wachsen.

"Habe mir gutes Niveau erarbeitet"

"Die Saison ist für mich gelaufen. Ich kann zwar normal gehen, aber nicht springen. Ich bin tieftraurig", sagt die 24-Jährige.

Krauel kämpfte zuletzt mit U-23-Europameisterin Melanie Bauschke (Berlin), die dann mit 6,83 m deutsche Jahresbestweite erzielte, um den dritten WM-Startplatz.

Bereits nominiert sind Bianca Kappler (Rehlingen) und Beatrice Marschek (Gießen).

Für Krauel ist die Verletzung ein herber Rückschlag, nachdem sie sich erst 2009 nach rund dreijähriger Verletzungspause zurückgekämpft hatte.

"Ich habe mir ein gutes Niveau erarbeitet und weiß, dass es noch weiter gehen kann als 6,70 m", sagt sie.

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