vergrößernverkleinern
Usain Bolt war auch beim Golden League Meeting in Brüssel nicht zu stoppen © getty

Usain Bolt läuft am beim Weltfinale in Thessaloniki sein letztes Saisonrennen. Auch die deutschen Weltmeister sind am Start.

München - Usain Bolt will am Wochenende beim Leichtathletik-Weltfinale im griechischen Thessaloniki die letzten Kräfte mobilisieren.

"Ich bin müde, die Saison war lang genug", sagte Jamaikas Sprintstar, der seinen Start für kommenden Dienstag am künftigen WM-Schauplatz Daegu/Südkorea bereits abgesagt hat und fünf Tage später auch in Shanghai nicht mehr laufen will.

Jackpot in Aussicht

Bei dem mit 3,02 Millionen US-Dollar (2,08 Mio. Euro) dotierten Finale am Samstag und Sonntag im Norden Griechenlands gehört Bolt zu den 28 Weltmeistern, die noch einmal Kasse machen wollen.

Den Siegern in 36 Disziplinen winken jeweils 30.000 US-Dollar (20.600 Euro), dem Achtplatzierten immerhin noch 2000 US-Dollar (1375 Euro).

Für einen Weltrekord schüttet der Weltverband IAAF 100.000 US-Dollar (68.780 Euro) zusätzlich aus.

Nerius und Kleinert sagen servus

Zehn deutsche Leichtathleten haben sich durch das Punktsystem der World Athletics Tour (WAT) direkt qualifiziert, zwei davon als Ranglisten-Erste:

Speer-Weltmeisterin Steffi Nerius (Leverkusen) vor ihrem allerletzten Wettkampf und Kugel-Vizeweltmeisterin Nadine Kleinert (Magdeburg).

Außerdem erhielten als Vierte der Wertung Diskus-Weltmeister Robert Harting (Berlin) und die Leverkusener Stabhochsprung-WM-Vierte Silke Spiegelburg Einladungen.

Heidler mit Bandscheibenvorfall

Auch Hammerwurf-Vize-Weltmeisterin Betty Heidler (Frankfurt/Main) und die weiter von einem Bandscheiben-Vorfall im Brustwirbelbereich beeinträchtigte Speer-Olympiadritte Christina Obergföll (Offenburg) sind dabei.

Qualifiziert haben sich auch Disziplinkollege Mark Frank (Rostock) sowie die Kugelstoßer Ralf Bartels (Neubrandenburg) und Denise Hinrichs (Wattenscheid).

Als Nachrückerin kam nach Absagen im Hammerwurf die WM-Vierte Kathrin Klaas (Frankfurt/Main) zum Zug.

Semenya nicht dabei

Von den Berliner Weltmeistern fehlen Stabhochspringer Steven Hooker (Australien), die umstrittene 800-Meter-Läuferin Caster Semenya (Südafrika), Hindernis-Ass Marta Dominguez (Spanien) sowie Dreispringerin Yargelis Savigne (Kuba) und Hammerwurf-Weltrekordlerin Anita Wlodarczyk (Polen).

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel