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U-20-Europameister Sergej Morossow wurde von den Dopingfahndern ertappt © getty

Neben fünf russischen Weltklasse-Gehern werden auch eine Kenianerin und zwei Weißrussinnen wegen Dopings gesperrt.

München - Acht Leichtathleten aus drei Ländern sind am Dienstag von ihren nationalen Verbänden wegen Dopings jeweils für zwei Jahre gesperrt worden.

In Russland traf es fünf Weltklasse-Geher wegen des Nachweises des Blutdopingmittels Epo.

Darunter befindet sich auch U-20-Europameister Sergej Morossow, der im März die 20 Kilometer in 1:16:43 Stunden so schnell wie niemand zuvor ging.

Diese Marke wurde jedoch nicht als Weltrekord anerkannt.

Den Rekord hält seit dem 8. Juni dieses Jahres in 1:16:53 Stunden sein Teamkollege, der frühere U-20-Weltmeister Wladimir Kanaikin, dürfte ihn jedoch bald wieder los sein. Auch er gehört zu den Gesperrten.

Außerdem betroffen sind Alexej Wojewodin, 2004 Olympiazweiter über 50 Kilometer in Athen, Wiktor Burajew, WM-Dritter über 20 Kilometer 2001, und der ehemalige U-23-Europameister Igor Jerochin. Die Proben sollen allesamt von April stammen.

Weißrussinnen gedopt

Im benachbarten Weißrussland fielen Kugelstoßerin Julia Lejanzijuk und die international unbekannte 3000-Meter-Hindernisläuferin Irina Batschanuskaja bei Doping-Tests beim Europacup im Juni in Paris auf.

Bei der 24 Jahre alten Lejanzijuk, mit 19,79 Metern die Nummer fünf der Jahres-Weltrangliste, wurde die Einnahme von Testosteron festgestellt. Batschanuskaja hatte mit dem anabolen Steroid Stanozolol gedopt.

Kenianerin erwischt

In Kenia ging 400-Meter-Meisterin Elizabeth Muthoka den Fahndern bei den Olympia-Ausscheidungen ihres Landes im Juni ins Netz.

Die 24-jährige Muthoka hatte bei den Titelkämpfen in 51,53 Sekunden gewonnen. Bei der Dopingprobe wurde ihr die Einnahme des anabolen Steroids Nandrolon nachgewiesen. Sie wurde daraufhin aus dem kenianischen Olympiateam gestrichen.

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