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Marion Jones holte 1997 und 1999 WM-Gold über 100 Meter © imago

Die geläuterte Dopingsünderin Marion Jones will wieder in den Sport zurückkehren - allerdings nicht in die Leichtathletik.

New York - Die frühere US-Starsprinterin Marion Jones liebäugelt mit einem Profi-Comeback als Basketballerin. Gut 15 Monate nach dem Ende ihrer Haftstrafe wegen Falschaussage unter Eid und Beihilfe zum Scheckbetrug trainiert die überführte Dopingsünderin wieder.

Beim Profiklub San Antonio Silverstars hofft sie auf ein mittelfristiges Engagement in der US-Profiliga WNBA.

"Ich denke, dass es interessant wäre, es würde mir eine zweite Chance geben. Es ist wichtig zu wissen, dass man einen Fehler machen kann, aber dass es darauf ankommt, was man danach macht, denn daran werden sich die Menschen erinnern", sagte Jones im Gespräch mit der "New York Times".

Olympia-Medaillen aberkannt

Jones hatte ihre bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewonnenen Medaillen für Siege über 100 m, 200 und 4x400m sowie dritte Plätze im Weitsprung und mit der 4x100m-Staffel zurückgegeben.

Wegen ihrer Verwicklung in die Doping-Praktiken des kalifornischen Balco-Labors hatte das IOC ihre Ergebnisse aberkannt.

Ein Basketball-Engagement wäre für Jones eine Rückkehr zu sportlichen Wurzeln. 1994 hatte die gefallene Sprintkönigin mit den North Carolina Tar Heels als Stammspielerin den US-Collegetitel gewonnen.

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