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Usain Bolt ist Weltrekordhalter über 100 und 200 Meter © getty

Die jamaikanische 4x100-m-Staffel dominiert in Philadelphia. Bolt glänzt auf seinem Schlussabschnitt. In Iowa zeigt Kugelstoßerin Kleinert eine gute Leistung.

München - Gleich zum Auftakt der Leichtathletik-Saison hat Sprintstar Usain Bolt mit Jamaikas 4x100-m-Staffel das US-Quartett entzaubert.

In 37,90 Sekunden ließen die Männer aus der Karibik den USA (38,33) bei den 114. Penn Relays vor der großen Kulisse von 54.310 Zuschauern in Philadelphia keine Chance.

Bolt rannte dabei sein Schlussstück "fliegend" in 8,79 Sekunden. "Ich habe den drei Jungs vor mir gesagt, sie sollten schon mal einen schönen Vorsprung rausholen. Ich hätte keine Lust, mich anzustrengen", meinte Bolt lachend im Ziel.

Bei Olympia in Peking hatte er den Weltrekord mit dem Jamaika-Team auf 37,10 verbessert, dann auch 2009 in Berlin über die USA triumphiert.

Deutsche Staffel wird Siebte

Nur Siebte in 40,10 Sekunden wurde nach wenig optimalen Wechseln die deutsche Staffel mit Robert Hering, Marius Broening, Alexander Kosenkow und Martin Keller.

Die deutschen Frauen liefen in der gleichen Besetzung wie beim Gewinn der WM-Bronzemedaille in Berlin (42,87) mit Marion Wagner, Anne Möllinger, Cathleen Tschirch und Verena Sailer in 44,05 Sekunden auf Rang vier.

Hier siegten die USA mit 200-m-Weltmeisterin Allison Felix in 42,74 vor Jamaika.

Kleinert mit guter Leistung

Bei den Drake Relays in Des Moines/US-Bundesstaat Iowa trumpfte Kugelstoß-Weltmeister Christian Cantwell mit 21,69 m auf. Bei den Frauen siegte Vize-Weltmeisterin Nadine Kleinert mit respektablen 18,67 m.

Gute Leistungen erzielten ansonsten Wallace Spearmon (beide USA) in 20,20 über 200 m, Javier Culson (Puerto Rico) in 48,67 über 400 m Hürden sowie bei den Frauen Lashauntea Moore in 11,06 über 100 und Damu Cherry (ebenfalls USA) in 12,65 Sekunden trotz Gegenwindes über 100 m Hürden.

Weltmeisterin Wlodarczyk feiert Comeback

Anita Wlodarczyk hat acht Monate nach ihrem Berliner WM-Triumph über Titelverteidigerin Betty Heidler ein starkes Comeback gefeiert.

Die 24 Jahre alte Polin, die sich damals beim Freudensprung nach Sieg und Weltrekord (77,96 m) eine schwere Fußverletzung zugezogen hatte, ließ den Hammer bei der World Challenge in Senegals Hauptstadt Dakar gleich auf 75,13 m fliegen.

Für weitere gute Leistungen sorgten im Weitsprung die US-Amerikanerin Jimoh Funmi mit 6,87 Meter (zu starker Rückenwind) und der Sudanese Ndiss Kaba Badji mit regulären 8,27 Meter. Über 800 m siegte Südafrikas Weltmeister Mbulaeni Mulaudzi in 1:46,15 Minuten.

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