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Steven Hooker wurde 2009 in Berlin mit nur zwei Sprüngen im Finale Weltmeister © getty

Olympiasieger Hooker, Feofanowa und Alekna sollen die DLV-Asse in Wattenscheid antreiben. Einige greifen nach der EM-Norm.

Köln - Einen Monat vor dem Auftakt der Europameisterschaften in Barcelona (27. Juli bis 1. August) kämpfen Deutschlands Leichtathleten am Samstag (15.00 Uhr) in Wattenscheid um die Tickets für den Saisonhöhepunkt.

53 haben die Normen voll oder halb erfüllt. Rund ein halbes Dutzend könnten in den Duellen mit internationalen Stars wie Olympiasieger Steven Hooker (Australien) und Ex-Weltmeisterin Swetlana Feofanowa (Russland) im Stabhochsprung noch hinzukommen. (Alle Leichtathletik-News)

"Der dritte Platz bei der Team-EM in Bergen war ein gutes Ergebnis. Unsere Athleten sind hoch motiviert", sagt DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen und hofft, dass die Leistungsträger in Wattenscheid gute Bedingungen nutzen können.

Angriff auf Hooker

Über Medaillenaussichten will Kurschilgen erst nach den deutschen Meisterschaften am 17./18. Juli in Braunschweig reden.

Derzeit liegen zehn deutsche Asse in der Europa-Rangliste auf den Plätzen eins bis drei.

Im Diskusring misst sich Weltmeister Robert Harting (Berlin) mit dem zweimaligen litauischen Olympiasieger Virgilijus Alekna. Im Stabhochsprung wollen Malte Mohr (München) und Tobias Scherbarth (Leverkusen) dem zuletzt schwächelnden Hooker eine Niederlage bereiten.

Friedrich hofft auf 2-m-Sprung

Bei den Frauen duelliert sich Silke Spiegelburg (Leverkusen) mit Feofanowa, die im März Zweite der Hallen-WM war.

Im Hochsprung hofft die WM-Dritte Ariane Friedrich (Frankfurt) beim erwartet guten Wetter auf den ersten 2-m-Sprung des Jahres unter freiem Himmel.

Und im Kugelstoßen stehen die WM-Zweite Nadine Kleinert (Magdeburg) und Ralf Bartels (Neubrandenburg) im Mittelpunkt. Der Europameister und WM-Dritte misst sich erneut mit dem 2010 verbesserten kanadischen Olympia-Vierten Dylan Armstrong.

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